Thailand 2025


Pad Thai, Plätze & Pannen: Unser episches Thailand-Chaos

Hallo liebe Reisefreunde, hallo Familie, hallo Welt! Wir sind zurück aus dem Land des Lächelns – und meine Bandscheiben haben den Langstreckenflug in der Economy tatsächlich überlebt. Mit uns im Gepäck: Unmengen an Wäsche, Tausende von Fotos und die feste Überzeugung, dass ich (Walti) beim nächsten Mal einen Privatjet chartere.

Hier ist unser Schlachtbericht vom Familien-Trip vom 29.11. bis 14.12.2025. Mit dabei waren: Irene und ich, unser furchtloser Sohn Timo und seine charmante Freundin Nathalie.

Prolog: Der Kampf um die Beinfreiheit

Die Mission startete am Samstag, den 29.11., in Zürich. Ziel: Phuket. Mittel der Wahl: Qatar Airways mit einem kurzen (aber notwendigen) Stop in Doha. Soweit, so gut.

Nach der Landung am 30.11. in Phuket war meine Laune allerdings im Kellerabteil. Ich sage es ganz offen: Das war’s. Schluss. Aus. Ende. Wenn der Walti noch einmal mitfliegt, dann nur noch in der Business Class. Die Knie im Nacken des Vordermanns, der Nacken in meiner Hose – nein, danke. Mein neues Lebensmotto: „Kein Platz, kein Walti“.

Am Ende der Reise wurden wir zwar pünktlich am Sonntagmorgen um 07:00 Uhr von Robin und Carina in Zürich abgeholt (danke euch!), aber bis dahin war der Wunsch nach mehr Komfort mein ständiger Begleiter.

Kapitel 1: Ankunft im Hotel „Ein Traum“

Wir schlugen unsere Zelte im Sunprime an der Kamala Beach auf. Und was soll ich sagen: Eine absolute Empfehlung! Sehr schönes Hotel, super Lage, und das Frühstücksbuffet… meine Güte. Wir haben uns jeden Morgen durch Berge von Obst, Eierspeisen und lokalen Köstlichkeiten gekämpft. Die Kalorienbilanz war von Tag eins an im Minus (dachte ich zumindest).

Den ersten Abend liessen wir entspannt angehen. Abendessen direkt am Strand, die Füsse im warmen Sand, das Rauschen der Wellen als Hintergrundmusik. Hach, kitschig, aber schön.

Während die Jugend noch den Jetlag auskurierten, mutierte ich zum Frühsportler. Jeden Morgen, kurz nach Sonnenaufgang, war ich der „Beach-Runner“. Strammes Tempo den Strand rauf und runter. Habe ich die lokale Bevölkerung damit beeindruckt? Bestimmt. Habe ich die Frühstückskalorien damit wettgemacht? Eher nicht.

Kapitel 2: Patong, Partys und Promenadenmischungen

Bald schon zog es uns weg vom beschaulichen Kamala Beach in das Epizentrum des thailändischen Nachtlebens: Patong Beach. Tagsüber Shopping, abends essen und die Atmosphäre aufsaugen. Ein herrlicher Wahnsinn aus Lichtern, Gerüchen und Menschen. Wir waren öfter dort – Irene und Nathalie im Shopping-Fieber, Timo und ich als entspannte Begleiter (und spätere Tüten-Träger). Wir haben Souvenirs gekauft, die wir nicht brauchten, T-Shirts, die wir nie tragen werden, und Erinnerungen, die unbezahlbar sind.

Kapitel 3: James Bond, Mangroven-Muffensausen und Meerjungfrauen

Der grosse Ausflug stand an: Eine Schnellboot-Tour der Superlative!

Es ging zackig über die Wellen. Erster Stopp: Ein Aussichtspunkt mit einem Blick, der einem den Atem raubt. Dann zur berühmten James Bond Insel. Der Felsen, der aussieht, als hätte ein Riese einen Nagel ins Wasser gerammt. 007 war zwar nicht da, aber wir haben trotzdem posiert, als wären wir die neuen Geheimagenten im Dienst der Krone.

Anschliessend: Kanufahrt durch die Mangrovenwälder. Sehr idyllisch und unsere Paddler haben sich ein Trinkgeld redlich verdient. Sie zeigten uns so manche versteckte Sehenswürdigkeiten.

Mittagessen gab es in einem schwimmenden Dorf – ein Erlebnis für sich. Alles wackelt, aber das Essen war top!

Am Panya Beach gab es dann eine kleine Auszeit zum Baden. Und hier passierte das Unerwartete: Wir trafen Emeli und Emma (22 Jahre alt) aus München. Zwei supernette Mädels, mit denen wir gleich ins Gespräch kamen. Es ist immer wieder faszinierend, wen man so am Ende der Welt trifft.

Die Rückfahrt war dann etwas entspannter mit dem Bus. Ein rundum gelungener Tag.

Kapitel 4: Elefanten-Wellness und Jetski-Chaos

Ein absolutes Highlight war der Besuch im nahegelegenen Elefantenpark. Keine Show, sondern ein Ort, der sich um das Wohl der Tiere kümmert. Wir durften mit den sanften Giganten baden! Das war ein Erlebnis, das man nie vergisst. Nass, schlammig, glücklich. Zur Unterstützung des Parks haben wir natürlich die obligatorischen T-Shirts gekauft – jetzt laufen wir auch zu Hause im Elefanten-Look rum.

Die Action-Fraktion, Timo und Nathalie, hatten auch noch andere Pläne. Nathalie hat ihren Tauchkurs absolviert und das Brevet in der Tasche! Jetzt können die beiden zusammen abtauchen und die Fischli zählen.

An der Wasseroberfläche ging es dann zur Sache: Jetski-Rennen. Die beiden waren unterwegs wie die Wilden, Vollgas über die Bucht. Bis zur „langsamen“ Umkehr. Irgendwas ging schief, die Physik siegte, und Platsch! lagen beide im Wasser. Sah lustig aus, war aber glücklicherweise harmlos. Die Lacher hatten sie auf ihrer Seite.

Epilog: Die Heimreise und ein Versprechen

Leider neigte sich der Urlaub dem Ende zu. Es war eine ereignisreiche Zeit voller Lachen, Abenteuer und Entspannung. Thailand hat uns einmal mehr verzaubert.

Die Heimreise war wieder lang und, wie bereits erwähnt, eng. Als wir am Sonntagmorgen um 07:00 Uhr in Zürich landeten, waren wir müde, aber glücklich. Robin und Carina warteten schon und nahmen uns in Empfang.

Mein Fazit bleibt bestehen: Toller Urlaub, aber das nächste Mal, Irene, Schatz, buchen wir Business Class. Das ist ein Versprechen!

Bis zum nächsten Abenteuer,

Euer Walti (und der Rest der Chaos-Truppe)


P.S.: Für alle, die jetzt Fernweh haben: Checkt unbedingt das Sunprime Resort an der Kamala Beach aus – es lohnt sich!

Fotos folgen!

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